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#IntegratedCommerce: Ein Game Changer

Publiziert am 07. Okt 2016
Integrated Commerce

Wie eine vernetzte Modewelt ein besseres Einkaufserlebnis für Kunden schaffen kann

Du gehst online, suchst diesen einen Schuh, in den du dich verliebt hast, aber deine Größe ist online nicht mehr verfügbar? Vielleicht gibt es ihn irgendwo in einem Geschäft in deiner Nähe– aber wie findest du das heraus? Während Kunden immer stärker Mode online suchen und kaufen, liegen 90 Prozent der Modeartikel weiterhin in stationären Läden. Zalandos Ziel ist es gemeinsam mit Partnern, egal ob online oder offline, die Modewelt zu vernetzten und somit den Zugang zu Fashion-Produkten zu erhöhen.

Bereits im Juni haben wir einen ersten Testpiloten gestartet, bei dem zwei Berliner Stores von adidas direkt an den Zalando Shop angebunden wurden. Hier werden die Warenbestände der lokalen Geschäfte digitalisiert, Lieferungen von adidas Produkten am gleichen Tag werden innerhalb Berlins möglich und wir können unseren Kunden zusätzliche Produkte in unserem Online Shop anbieten. Mit diesem ersten Schritt sind wir unserer Vision einer vernetzten Modewelt einen großen Schritt näher gekommen.

Christoph, VP Brand Solutions und Jan, VP Logistics Products geben hier ein paar Einblicke in die erste Testphase mit unserem Partner adidas.


Im Rahmen unseres #IntegratedCommerce Ansatzes folgt nun ein weiterer Schritt: Wir möchten nicht nur großen Partnern mit starker Technologieexpertise die Möglichkeit geben, ihre Artikel über Zalando zu verkaufen, sondern auch kleinen und mittelständischen Unternehmen. Zusammen mit unserem Partner gaxsys bieten wir jetzt zum ersten Mal kleineren lokalen Einzelhändlern an, mit geringem technologischen Aufwand zusätzliche Verkäufe von Online-Kunden zu generieren, ohne einen eigenen Online Shop aufzubauen und zu pflegen. Mit Hilfe der Partner-Software „gax-System“ geben wir ausgewählte Bestellungen, die im Zalando Onlineshop eingehen, an die teilnehmenden stationären Fachhändler weiter, wenn sie die passenden Artikel in ihrem Geschäft vorrätig haben. Aktuell können die Mitarbeiter im Laden innerhalb von drei Stunden entscheiden, ob sie die Auftragsabwicklung übernehmen möchten. Wenn sie gerade nicht die Kapazitäten dafür haben, weil zum Beispiel zu viele Kunden im Geschäft sind, übernimmt wie gehabt Zalando die Bestellung.

Wir sind überzeugt, dass in Zukunft Online- und Offline-Konzepte in der Modeindustrie nicht losgelöst voneinander existieren werden. Beide Welten werden viel enger miteinander verbunden sein. Denn Kunden suchen nach ihrem neuen Lieblingsoutfit, egal wo es angeboten wird - in einem Online-Shop oder im Laden um die Ecke. Um diesem Kaufverhalten gerecht zu werden, wandelt sich Zalando vom reinen Online-Händler zur Modeplattform, die alle Beteiligten der Fashionwelt miteinander verbindet: Kunden, Marken, Einzelhändler oder lokale Geschäfte. Gemeinsam machen wir es zu unserer Mission, die zahlreichen Schnittstellen in der Modewelt ausfindig zu machen und diese Verbindungen mit technischen Lösungen zum Leben zu erwecken.

 Elements of Integrated Commerce

Dabei bietet unser #IntegratedCommerce Ansatz unterschiedliche Möglichkeiten, wie sich Modepartner mit der Zalando Plattform verbinden können, zum einen durch die direkte Einbindung ihrer Artikel aus den eigenen Warenlagern oder ihren stationären Läden, zum anderen durch die reine Auftragsabwicklung von Bestellungen – ohne im Zalando Shop präsent zu sein. Mit den Erkenntnissen, die wir aus diesen ersten Tests gewinnen werden, können wir unsere Vision weiterentwickeln: Mit #IntegratedCommerce wollen wir die Modeindustrie auf das nächste Level bringen: Jeden Modeartikel, jederzeit und überall verfügbar machen und Kunden individuelle Services anbieten.


Wie kommt eigentlich ein adidas Produkt, das auf Zalando in einem der Berliner Stores bestellt wurde, noch am gleichen Tag beim Kunden an? Hier erfährst Du mehr.

Autor/in dieses Beitrags

Juliane Schramm Corporate Communications